Accessoires – für den individuellen Style

Accessoires – für den individuellen Style

Accessoires – für den individuellen Style

Accessoires sind von unseren täglichen Outfits nicht mehr wegzudenken. Schon ein paar Kleinigkeiten können Deinen gesamten Look abrunden oder Dein gesamtes Outfit total verwandeln. Sie sind die beliebteste Art, um ein persönliches Statement abzugeben. Accessoires dürfen nicht durchschnittlich sein, sondern etwas Besonderes, beispielsweise ein paar tolle Ohrringe, eine auffallende Kette, ein schöner Schal in leuchtenden Farben, der gut zum Outfit passt, oder ein toller Gürtel. Solche Kleinigkeiten können auch ein langweiliges Outfit in Szene setzen, wenn sie richtig ausgewählt sind. Ein durchschnittliches Accessoire ist aber eben nur durchschnittlich und wertet kein Outfit auf.

Natürlich kann man, wenn Accessoires übertrieben eingesetzt werden, auch das Gegenteil bewirken, da das Erscheinungsbild dann überladen wirkt. Accessoires müssen dosiert mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden. So kannst Du ein langweiliges Outfit aufwerten und spannend wirken lassen.

Ohrringe, Ketten und Co.

Sehr gut wirken Ohrringe und Ketten, da man sie direkt zum Gesicht trägt und weil wir Menschen instinktiv zuerst auf das Gesicht unseres Gegenübers schauen. Allerdings solltest Du, falls Du beides gleichzeitig tragen möchtest, beides nicht  zu protzig wählen, denn dann lenken die Schmuckstücke wiederum ab. Wer doch gerne große Klunker trägt, sollte sich für Ohr- oder Halskette entscheiden.

Seit einigen Jahren stehen  kleine und filigrane Schmuckstücke hoch im Kurs, die man am besten en masse tragen sollte. Trendbewusste Frauen tragen gerne an Hals, Fingern und Handgelenken jede Menge dünne Kettchen aus verschiedenen Metallen. Solcher Schmuck kann zwar sehr feminin und trendy wirken, steht aber nicht jeder Frau.

Es gibt zwei Regeln, entweder großer und auffallender Schmuck und davon wenig, beispielweise eine große auffallende Kette, dafür keine Ohrringe oder umgekehrt, oder kleiner filigraner Schmuck aber dafür en masse.

Dass große Frauen ihre Persönlichkeit besser mit großem und auffallendem Schmuck unterstreichen und kleine zierliche Frauen in filigranen Schmuckstücken femininer aussehen, stimmt nur bedingt.  Hier kommt es insbesondere auf den persönlichen Stil an. Frauen, die extrovertiert oder extravagant sind, können es beim Schmuck eher „knallen lassen“ als Frauen die eher zurückhaltend sind. Manchmal genügt eine Halskette, um einem klassischen Look etwas Modernes zu geben.

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Diese Schmuckfarben passen zusammen

Auch beim Schmuck gibt es die grundsätzliche Unterscheidung in kühl und warm, darum kaufe Schmuck, der Deinem Teint schmeichelt.

Ich empfehle einem warmen Hautgrundton einen warmfarbigen Schmuck wie beispielsweise:

  • Gelbgold
  • Kupfer
  • Rotgold
  • Bernstein
  • Tigerauge
  • Holzfarben
  • Elfenbeinfarben
  • Jade
  • Korallenfarben

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Einem kühlen Hautgrundton empfehle ich kühlfarbigen Schmuck wie beispielsweise:

  • Silber
  • Platin
  • Weißgold
  • Mondstein
  • Bergkristall
  • rosenquarz
  • Diamanten
  • Strass

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Gold und Silberschmuck mischen?

Die Regel, dass man Gold und Silber nicht kombinieren darf, ist überholt. Es gibt hier tolle Kombinationen, die dem Schmuck etwas Lebendiges geben.

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Auch besonderer Vintage-Schmuck ist als einzelnes Teil großartig, aber auch hier gilt nicht zu viel davon, sonst kann es auch leicht langweilig wirken.

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Wie trägt man Perlen?

Perlen können leicht altmodisch aussehen, deshalb solltest Du sie nicht im Set tragen, beispielsweise zusammen als Perlenketten, Ohrstecker und Armband, sondern Du solltest sie mit anderem Schmuck mixen. Grundsätzlich können sie aber zu allem getragen werden; zur Jeans, zum Businesskostüm, zum T-Shirt, zum kleinen Schwarzen, zum Sweatshirt, zur Lederjacke.  Perlen werden dann interessant, wenn man ihr Image bricht, indem man sie zu Kleidungstücken kombiniert, von denen man glaubt, dass diese nicht zu Perlen passen.

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Wie funktioniert Modeschmuck?

Mit Modeschmuck Kannst Du Deinen eigenen Stil unterstreichen. Mixe auch ruhig Modeschmuck mit Echtschmuck, es kommt nur darauf an, was Dir gefällt. Coco Chanel haben wir zu verdanken, dass wir überhaupt Modeschmuck tragen. Sie entwarf  in den 20er Jahren Modeschmuck passend zu Ihrer Kollektion. Modeschmuck sollte nicht allzu auffällig glänzen, sondern etwas matter wirken, dadurch wirkt er edel und wertig.

So betonst Du Deine Individualität

Beim Schmuck solltest Du darauf achten, dass er zu Deinen Proportionen passt. Beispielsweise wenn Du  einen etwas kürzen Hals hast, sollte die Halskette nicht direkt am Halsansatz enden. Wähle  lieber eine Länge, die bis zum Schlüsselbein geht, denn das streckt Deinen Hals sehr schön.
Falls Du einen sehr langen Oberkörper hast, dann trage keine langen Ketten, denn das verlängert Deinen Oberkörper optisch.

Zu einem schmalen Gesicht passen gut dickere voluminöse Ohrringe, und ein breites Gesicht kann durch längere Ohrringe schmaler wirken.

Gürtel oder kein Gürtel?

Prinzipiell ist der Gürtel auch ein Accessoire, das jeden Look wunderbar aufwertet, und die Silhouette komplett verändern kann. Aus einem Kleid ohne Taillennaht kann man mehrere zaubern, wenn man es mit entsprechenden Gürteln, entweder breit, schmal oder bunt,  kombiniert.

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Allerdings gibt es einige Regeln zu beachten, denn ein Gürtel ist auch immerhin ein auffälliger Querstreifen, der die Taille oder auch die „fehlende“ Taille betont. Eine Sanduhrfigur oder auch X-Figur genannt, mit wohlgeformten Hüften sieht mit einem Taillengürtel super aus. Die Säulenfigur, oder auch  H-Figur genannt, mit wenig bis gar keine Taille, sollte entweder auf einen Taillengürtel verzichten, oder lieber einen ganz schmalen Gürtel wählen. Ein schmaler Gürtel erweckt so den Eindruck einer kurvigeren Silhouette, während breite Gürtel nur für Frauen geeignet sind, die sowieso schon eine definierte Taille haben.

Gerade etwas rundliche Frauen mit einer schön definierten Taille lenken so die Aufmerksamkeit auf die schmalste Stelle ihres Körpers. Ultramodisch sind momentan auch breite Gürtel über einem Blazer oder einem Mantel, am besten mit einer Statement-Schnalle.

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Kleine Frauen sollten allerdings auf breite Gürtel verzichten, da die Figur sonst noch gedrungener wirken kann. Auch die 90er Jahre Hüftgürtel sind wieder zurück. Bitte diese Gürtel niemals auf die Hüfthöhe des Kleides oder der Hose ziehen, denn das verkürzt optisch die Beine.

 

Trendig mit Schal und Halstuch

Falls Du Schmuck nicht so gerne magst, wäre vielleicht ein Schal etwas für Dich. Damit kannst Du schlichte Kleidung sehr schön aufpeppen.  Aber achte auch hier darauf, dass die Farbe zu Deinem Teint und dem Outfit passt.  Entscheide Dich für Schal oder Ohrringe oder Kette und nicht für alle drei, sonst wirkt es zu überladen. Eventuell kannst Du den Schal auch mit einem filigranen Schmuckstück kombinieren. Coco Chanel empfahl, nie aus dem Haus zu gehen, ohne vorher in den Spiegel zu schauen und ein Teil abzulegen.

Ein kurzer Hals kann mit einem Schal noch kürzer wirken, hier solltest Du darauf achten, dass er eventuell etwas halsferner geknotet wird.

Lang und nicht geknotet kannst Du den Schal unter einer Jacke oder einem Blazer  tragen, sodass er gerade am Kragen hervorblitzt. Ein tolles Beispiel dazu ist die Französin Christine Lagarde, die ihre klassische korrekte Businessgarderobe häufig mit einem bunten Seidenschal abrundet.

Auch das Halstuch galt noch vor gar nicht so langer Zeit als spießig, doch heute trägt man es lässig zu Basics wie T-Shirt oder weitem Strickpulli. Mit einem farblich fassenden Halstuch kannst du jedes schlichte Outfit wunderbar aufwerten. Hier ein paar Bindetipps:

https://www.freundin.de/mode-halstuch-binden

Eine simple einfach Handtasche kann gleich interessanter wirken, wenn du den Schal am Griff der Handtasche knotest.

In einer Stilberatung erfährst Du genau, welche Accessoires super zu Dir passen.

Viel Spaß beim kombinieren und experimentieren mit Deinen Accessoires.

 

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